Podcast Martin Burckhardt im Gespräch mit Ulrike Ackermann
21. MAI – PODCAST MARTIN BURCKHARDT IM GESPRÄCH MIT ULRIKE ACKERMANN
Podcast anhören:
martinburckhardt.substack.com/p/im-gesprach-mit-ulrike-ackermann
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Diskussion ansehen:
https://www.frankfurter-buergerstiftung.de/informationen/mediathek/video/forum-demokratie-im-frankfurter-buergersalon-181
Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Soziologin und Politikwissenschaftlerin, Direktorin des John Stuart Mill Instituts in Bad Homburg und Autorin zahlreicher Bücher, lädt dazu kluge Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Kultur zum Gespräch ein, die mit ihren Interventionen neue Impulse für unsere Debatten liefern.
Die Leitung der Reihe hat die Frankfurter Bürgerstiftung, gefördert wird sie vom Freundes und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.
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https://www.frankfurter-buergerstiftung.de/informationen/mediathek/video/auftaktveranstaltung-forum-demokratie-im-frankfurter-buergersalon-163
Mitschnitt Hessischer Rundfunk, 4.12.2022
https://www.hr2.de/podcasts/literaturland-hessen–was-ist-der-westen-westliche-werte-unter-beschuss,audio-75134.html
Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Soziologin und Politikwissenschaftlerin, Direktorin des John Stuart Mill Instituts in Bad Homburg und Autorin zahlreicher Bücher, lädt dazu kluge Köpfe aus Politik, Wissenschaft und Kultur zum Gespräch ein, die mit ihren Interventionen neue Impulse für unsere Debatten liefern.
Die Leitung der Reihe hat die Frankfurter Bürgerstiftung, gefördert wird sie vom Freundes und Förderkreis der Frankfurter Bürgerstiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.
Diskussion ansehen: https://bildungsraum.politische-akademie.at/course/view.php?id=90#section-0
Das Spannungsverhältnis von Freiheit und Sicherheit steht in unserer liberalen westlichen Gesellschaft mehr im Fokus denn je: wir diskutieren mit der deutschen Professorin und Leiterin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, Ulrike Ackermann, zu einem der brennendsten Themen der Corona-Krise.
Wir alle müssen in der Corona-Zeit wesentliche Eingriffe in unsere persönliche Freiheit in Kauf nehmen – um sich selbst und andere zu schützen. Die Coronavirus-Pandemie verläuft in Österreich deshalb wesentlich schwächer als in anderen Ländern, weil sich die Bürgerinnen und Bürger gewissenhaft an sehr strenge Maßnahmen der Regierung gehalten haben. Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Maßnahmen in Bezug auf Freiheit und Sicherheit, deren Legitimation und die Bedeutung von Freiheit und Sicherheit in einer liberalen Gesellschaft werden in diesem Gespräch beleuchtet.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Ansehen!
Ihr Team der Politischen Akademie
Woher kommt all der Stuss gerade auf den Straßen? Und warum grassiert er nun? Darüber sprechen im Salonkolumnisten-Ferngespräch die Politologin Prof. Ulrike Ackermann und die Publizisten Ellen Daniel, Michael Miersch und Jan-Philipp Hein. Moderation: David Harnasch
Diskussion ansehen: https://www.salonkolumnisten.com/ferngespraech-die-pandemie-des-gemunkels/
Freiheit braucht Vorbilder. Die Idee von ihr bleibt abstrakt, wenn sie nicht in gelebtem Leben verankert werden kann. Deshalb porträtiert die Reihe „Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt“ herausragende Gestalten des Liberalismus: eingebunden in ihre Zeit, ausgesetzt den vielfältigen Versuchungen der Unfreiheit. Die Leitfrage dabei lautet: Können wir heute mit den Ahnen des Liberalismus noch etwas anfangen? Und falls ja, was denn eigentlich? Der Ökonom und Philosoph John Stuart Mill (1806–1873) war überzeugt davon, dass die Freiheit des Einzelnen nur eingeschränkt werden darf, um Schaden von anderen abzuwenden. Ebenso wie seine Ehefrau Harriet Taylor Mill trat er für die Freiheitsrechte für alle, Männer und Frauen gleichermaßen, ein. Ulrike Ackermann, Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung, und Michael Schefczyk, Professor für Praktische Philosophie am Karlsruher Institut für Technologie, werden sich mit Leben und Werk der beiden Mills auseinandersetzen. Der Frankfurter Publizist Rainer Hank (F.A.Z.) kuratiert und moderiert die Reihe.
„Gelebtes Leben“ ist eine Gastveranstaltung der Karl-Hermann-Flach-Stiftung.

Der Westen ist in Gefahr! So oder ähnlich titeln manche Sachbücher der letzten Monate. Feuilletons und Politikressorts der deutschen Medienlandschaft beschäftigen sich mit möglichen Folgen einer zunehmenden Isolation der USA, eines politischen wie wirtschaftlichen Aufschwungs Chinas, einer global wachsenden geostrategischen Einflussnahme Russlands sowie einer EU, die sich auf nationalstaatlicher Ebene zusehends abschottet. Konflikte und Kriege, derer Staatengemeinschaften nicht mehr Herr werden, führen zu Verwerfungen mit globalen Folgen. Die aus den aktuellen politischen Debatten resultierende Verunsicherung erfordert neue Denkansätze und Strategien zur Herstellung einer ausgewogenen Weltordnung. Müssen daher westliche Moralvorstellungen in ihrer Funktion als weltordnender Wertekosmos nicht grundlegend in Frage gestellt und neue kosmopolitische Wege des globalen Zusammenlebens gesucht werden? Nach welchen Maßstäben kann man die Welt heute überhaupt begreifen und wie kann man sie in Zukunft denken? Wir gehen diesen Fragen nach und diskutieren mit wachsamen Beobachterinnen und Beobachtern unserer Gegenwart: der .Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff, Leiterin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, Wolfgang Dietrich, dem Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls for Peace Studies, Innsbruck, der Spiegel- Auslandskorrespondentin Susanne Koelbl und Christoph von Marschall, Auslandskorrespondent des Tagesspiegels, Berlin. Moderiert wird die Sonntagsmatinee in diesem Jahr von Ulrike Ackermann, sie ist Gründerin und Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung in Heidelberg

Sonntagsmatinee: Welt Macht Verschiebungen
Podiumsdiskussion mit (vlnr) Susanne Koelbl, Wolfgang Dietrich, Ulrike Ackermann (Moderation), Christoph von Marschall und Nicole Deitelhoff
Copyright: Erlanger Poetenfest – Foto: Erich Malter, 2018 t

Foto: Ulrich Perrey
MANFRED LAHNSTEIN ZUM 80. GEBURTSTAG
Das Symposium „Über die Freiheit“ bringt namhafte Wissenschaftler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammen, die mit der Bedeutung von Freiheit im individuellen und gesellschaftlichen Kontext befasst sind. Diskutiert werden die Vorstellungen von Freiheit und ihre Funktionen in der Gesellschaft. Die Abschlussrunde erörtert die aktuellen Herausforderungen und Zukunftsfragen der liberalen Gesellschaft.
Das Symposium geht zurück auf eine Anregung des Kuratoriumsvorsitzenden der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Prof. Dres. h.c. Manfred Lahnstein. Es wird anlässlich seines 80. Geburtstages ausgerichtet.
PROGRAMM
14:30
Registrierung der Teilnehmer und kleiner Imbiss
15:00
Begrüßung
Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
„Freiheit, die ich meine“
Prof. Dres. h.c. Manfred Lahnstein, Vorsitzender des Kuratoriums,
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
15:30
Vortrag
Zur Möglichkeit von individueller Autonomie
Prof. Dr. Beate Rössler, Professorin für Philosophie und Leiterin der Fachgruppe
„Philosophy and Public Affairs“, Universität Amsterdam
anschließend Gespräch mit
Prof. Dr. Dr. Kai-Michael Hingst, Honorarprofessor an der Bucerius Law School, Rechtsanwalt und Partner bei Noerr LLP
16:30
Vortrag
Skizze einer freien Gesellschaft
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otfried Höffe, Professor für Philosophie und Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie, Universität Tübingen
anschließend Gespräch mit
Prof. Dr. Volker Gerhardt, Professor für Praktische Philosophie,
Rechts- und Sozialphilosophie, Humboldt-Universität zu Berlin
17:30
Kaffeepause
18:00
Freiheit und Politik – über die Zukunft der liberalen Gesellschaft
Keynote
Prof. Dr. Carlo Strenger, Cohn Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas, School of Psychological Sciences, Tel Aviv University
anschließend Podiumsdiskussion mit
Prof. Dr. Carlo Strenger
Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Prof. Dr. Christina Weiss, Staatsministerin a.D., Kuratoriumsmitglied der ZEIT-Stiftung
Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur DIE ZEIT, Kuratoriumsmitglied der ZEIT-Stiftung
Moderation: Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung e.V., Heidelberg

Foto: Ulrich Perrey
20:30
Musikalischer Ausklang und Empfang
Veranstaltungsort:
Bucerius Law School, Moot Court, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg
Am 4. Dezember 2017 war die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs der Republik Polen Julia Przyłębska im Rahmen der Vortragsreihe „Think Europe – Europe thinks“ am Center for Applied European Studies (CAES) zu Gast. Die Gegenrede zum Thema „Rechtsstaatlichkeit und demokratische Werte in Europa“ hielt Prof. Dr. Ulrike Ackermann, Direktorin des John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung.
Präsident der Frankfurt UAS Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich eröffnete den Abend mit Artikel 2 des Vertrags über die Europäische Union: „Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören.“ Er unterstrich, dass es auch gerade die Aufgabe einer Hochschule sei, diese Werte den Studierenden zu vermitteln.
Es folgte ein Grußwort des Geschäftsführenden Direktors des CAES, Prof. Dr. Dr. Michel Friedman, der betonte, dass Justiz immer politisch sei, sich dies jedoch von einer „politischen Justiz“ unterscheide. Die Rechtsstaatlichkeit, ein „zivilisatorischen Fortschritt“, sei keine innere Angelegenheit der einzelnen EU Mitgliedsstaaten. „Wenn wir die Rechtsstaatlichkeitsprinzipien innerhalb der eigenen Europäischen Union nicht mit allem Nachdruck verteidigen, wie sollen wir dann den Zeigefinger auf andere Länder richten wo Demokratie nicht mal mehr ein Wort ist“, so Friedman.
Die Hauptrednerin des Abends, Julia Przyłębska, betonte, dass sie sich als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs der Republik Polen dafür einsetze, dass alle europäischen Werte anerkannt und akzeptiert werden. In Bezug auf die Justizreformen in Polen hob sie hervor, dass diese den „einfachen Bürgern“ helfen sollen, die beispielsweise aufgrund lang andauernder Verfahren das Vertrauen in die polnische Justiz verloren hatten. Der Europäischen Kommission warf Przyłębska vor, innerhalb des Rechtsstaatlichkeitsverfahrens, keine sachlichen Argumente zu formulieren.
„Ausgerechnet Ungarn und Polen, ehemals Vorreiter im Aufbau des Rechtstaats nach dem Sieg über den Kommunismus, sind jetzt Vorreiter im Abbau des Rechtsstaats“, so die Gegenrednerin Prof. Dr. Ulrike Ackermann. Ackermann beschrieb die sukzessive Aufhebung der Gewaltenteilung in Polen seit dem Regierungsantritt der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) im November 2015 sowie die Reaktion der Europäischen Institutionen darauf. Ackermann kritisierte die „Politisierung der Gerichtsbarkeit“ in Polen im Sinne einer Unterwerfung der PiS-Parteipolitik.
In der anschließenden Podiumsdiskussion zwischen der Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs und Prof. Ackermann eröffnete der Moderator Dr. Reinhard Müller (FAZ) mit der Frage an die Hauptrednerin, warum die EU ein Problem mit Polen habe. Przyłębska betonte, dass die Europäische Kommission kein Interesse habe die Stimme der Gegenseite anzuhören und forderte insbesondere Prof. Ackermann auf, für eine differenzierte Wahrnehmung der Situation, der polnischen Berichterstattung zu folgen. Ackermann stellte die Darstellung Polens als „Opfer einer Verschwörung“ sowie die der EU Kommission als eine Einrichtung von Politikern, die nach Zufälligkeit und persönlichen Interessen handle, in Frage. Auch hob die Gegenrednerin die Vorsicht der Europäischen Kommission positiv hervor, da ein Rechtsstaatlichkeitsverfahren, wie das gegen Polen, zum ersten Mal in der Geschichte der EU eingeleitet wurde. Przyłębska unterstrich, dass sie als Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs unabhängig sei und mit keiner politischen Partei sympathisiere und sie sehe keine konkrete Vorschrift, die die Politisierung der Justiz in Polen beweise. In ihren abschließenden Worten appellierte Ackermann nochmals an die EU Mitgliedstaaten sich an die Regelwerke im Rahmen des europäischen Einigungsprozesses und somit an gemeinsame Werte zu halten.
Bilder: Benedikt Bieber | Frankfurt UAS
Siehe auch den Beitrag:
»Gegen die Zerstörung des Rechtsstaats in Polen, Perlentaucher vom 15.12.2017«




copyright: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Fotos: Ulrich Perrey.
Podiumsdiskussion „Ralf Dahrendorf. Ein liberaler Intellektueller und sein Jahrhundert“ der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und des Verlag C.H.Beck anlässlich der soeben erschienenen Biographie von Franziska Meifort, am Dienstag, dem 21. November 2017 im Bucerius Kunst Forum, Hamburg.

copyright: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Fotos: Ulrich Perrey.
GRUSSWORTE
Prof. Dr. Michael Göring
ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
Dr. h.c. Wolfgang Beck
Verlag C.H.Beck
PODIUMSDISKUSSION mit
Franziska Meifort
Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Dr. Theo Sommer
DIE ZEIT
Prof. Dr. Paul Nolte
Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin
MODERATION
Prof. Dr. Ulrike Ackermann
John Stuart Mill Institut für Freiheitsforschung e.V., Heidelberg
copyright: ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Fotos: Ulrich Perrey.
